Werbung im Alltag effektiv vermeiden – 10 Tipps für einen werbefreien Alltag

werbung vermeiden minimalistisch leben

Im Alltag sind wir immer wieder von Werbung umgeben. Doch sie verleitet uns sehr oft zu Käufen, die garnicht nötig gewesen wären. Du selber kannst aber Werbung in Deinem Alltag effektiv vermeiden und umgehen – mit diesen 10 Tipps.

Werbung beschreibt die Summe aller Anstrengungen, die durchgeführt werden, um einer Zielgruppe Informationen zu einem Unternehmen oder einem Produkt bzw. einer Dienstleistung zukommen zu lassen. Eine so verstandene Werbung ist damit ein Werkzeug der Kommunikationspolitik und des Marketings. Ergänzende Maßnahmen zur Werbung sind die Öffentlichkeitsarbeit, die Verkaufsförderung und der persönliche Verkauf. (Quelle: www.arcom.de)

Werbung zeigt uns oft neue, innovative und auch nachhaltige Produkte, die das Leben einfacher, plastikfreier und auch achtsamer machen können. Es gibt aber auch auch sehr viel Werbung über Produkte, die für uns völlig unnötig sind. An einer Werbung arbeiten sehr viele schlaue Köpfe und Psychologen, damit sie uns in irgendeiner Weise berührt und zum Kaufen verführt. Und uns sogar manipulieren kann, wenn wir uns darauf einlassen.

Ich selber bin früher immer jahrelang auf Werbung hereingefallen. Vor allem fand ich Sales, Rabatte und Limited Editions immer super interessant. Ich dachte immer: Wenn ich das jetzt nicht sofort kaufe, werde ich es nie wieder für den Preis bekommen können. 

(Lese-Tipp: Minimaismus-Hacks für den Alltag)

Den ganzen Tag kann man von Werbung umgeben sein und je öfter man sie sieht, desto mehr denkt man, dieses eine Produkt wirklich selber auch zu brauchen. Aber das ist meistens nicht der Fall.

Wenn Du Dich aktiv von Werbung abgrenzen möchtest, kannst Du ganz viel selber dafür tun. Mit diesen 10 Tipps kannst Du Werbung in Deinem Alltag effektiv vermeiden:

#1 Für Werbefreiheit bezahlen

Vor allem viele Apps und auch Social Media Kanäle finanzieren sich durch Werbung. Wenn Du häufig diese Apps oder bestimmte Social Media Kanäle benutzt gibt es die Möglichkeit, durch ein kostenpflichtiges Abonnement die Werbung dort „auszuschalten“. Dann bekommst Du die ganzen Inhalte werbefrei.

Hierbei ist es natürlich wichtig herauszufinden, welche Apps und Social Media Kanäle Du wirklich regelmäßig brauchst und welche Du auch häufig benutzt. Denn zu viele Abonnements sind natürlich auch nicht sinnvoll. 

#2 Newsletter abbestellen

Oft trudeln täglich Werbe-E-Mails, vor allem auch mit Rabatt-Aktionen oder Sales in unsere Postfächer ein. Wenn Du keine Werbung mehr per E-Mail bekommen möchtest, kannst Du ganz einfach die Newsletter abbestellen. Auch können bestimmte Mails als Spam markiert werden. Die landen dann im Spam-Filter und können gleich ohne zu lesen gelöscht werden.

Gebe Dir dafür auf jeden Fall Zeit. Öffne die E-Mail nur dann, wenn Du auch die Zeit dafür hast. Und wenn Du merkst, das eine E-Mail Werbung enthält oder Spam ist, dann nehme Dir die Zeit, den Newsletter abzubestellen oder die Mail als Spam zu markieren.

#3 keine Werbung per Post zusenden lassen

Ich finde die in Plastik eingepackten Werbeflyern immer ganz schrecklich. Auch Kataloge, Regionalzeitungen und Briefe mit Rabatten produzieren viel zu viel Müll und sind völlig unnötig. 

Das kannst Du vermeiden, indem Du einen Aufkleber mit „Keine Werbung“ auf Deinen Briefkasten klebst. Bei uns halten sich die Austräger wirklich daran und seitdem trudelt keine Werbung mehr per Post bei uns ein.

Und die Werbung und Kataloge, die Du weiterhin zugeschickt bekommst, können auch abbestellt werden. Da kann man im Verlag anrufen oder auch online kündigen.

#4 mache werbefreie Freizeitaktivitäten

Es gibt viele Freizeitaktivitäten, die auch mit viel Werbung vollgepackt sind. Aber wenn Du mal offline gehst hast Du schon super viel Werbung ausgeschalten. Gehe draußen Spazieren, mache ein Picknick, gehe Wandern oder Zelten. 

Es gibt so viele schöne Dinge, die komplett werbefrei sind. Dabei kann man sich vom hektischen Alltag erholen und entspannen.

#5 meide, was Dich mit Werbung konfrontiert

Wir haben seit Jahren schon keinen Fernsehanschluss mehr und auch kein Free-TV, bei dem gefühlt ständig Werbung kommt. Auch hören wir Radio wenn überhaupt nur noch im Auto. 

Viele Influencer und natürlich auch die Social Media Kanäle finanzieren sich durch Werbung. Da kannst Du auch selber entscheiden, welchen Influencern Du weiterhin folgen und durch das Ansehen der Werbung unterstützen möchtest und wen nicht.

#6 Kontrolliere die Werbung, die auf Dein Kind einfließt

Vor allem auch Kinder können schon frühzeitig mit Werbung konfrontiert werden. Egal, ob es über das Fernsehen, dem Internet oder auch Bücher und Kinderzeitschriften sind: Überall ist Werbung eingebunden.

Wir als Eltern haben es selbst im Griff, wie viel Werbung auf unser Kind einfließt. Das kann man vermeiden, indem wir es zB Serien oder Filme nicht im Free-TV sehen lassen oder keine Zeitschriften kaufen, die mit Werbung vollgepackt sind. Und wenn die Kinder wegen einer ganz tollen Werbung etwas unbedingt haben möchten, können sie es zB auf ihre Wunschliste schreiben. Wenn sie sich nach einiger Zeit noch an den Wunsch erinnern können, dann kann es zB zum Geburtstag oder Weihnachten geschenkt werden.

#7 Achte Zuhause und auch bei Deiner Kleidung auf Werbefreiheit

Auch Dein Zuhause und Deine Kleidung kannst Du werbefrei gestalten. Achte beim Kauf darauf, dass auf den Produkten keine großen Logos irgendwo prangen, entferne Etiketten oder überklebe sie. Bei manchen Produkten ist das natürlich nicht möglich, aber man wenn man darauf achtet, kann man da auch sehr kreativ werden.

#8 keine Werbegeschenke annehmen

Manchmal kommt es vor, dass man zu einem Einkauf Werbegeschenke oder Produktproben in die Hand gedrückt bzw. auch angeboten bekommt. Vor allem kommt unsere Tochter fast nie aus einem Laden, ohne dass sie etwas als Geschenk angeboten bekommt. Diese lehnen wir mittlerweile dankend ab. Auch wenn uns Flyer angeboten werden, lehnen wir diese ab und sagen, dass wir alles auch im Internet nachlesen können. 

Das war anfangs schwer für uns, weil wir immer das Gefühl hatten, jemanden damit zu verletzen. Aber diese Geschenke und Flyer sind oft im Müll gelandet. Und das wollen wir zukünftig vermeiden.

#9 nicht auf Rabatte und Sales hereinfallen

Gerade Sales und Rabatte verleiten uns oft dazu etwas zu kaufen, was wir nicht brauchen. Oder wir kaufen zuviel davon. Generell sind vergünstigte Produkte super, aber dabei sollte man auch darauf achten, ob man es auch wirklich braucht oder nicht.

Ich sehe mich gerne bei den Rabatten und Sales um und habe schon ewig nichts mehr davon gekauft, denn da war nie etwas dabei, was wir wirklich gebraucht hätten. Obwohl ich da früher gleich zugeschlagen habe ^^ Achte darauf nur das einzukaufen, was auf Deiner Einkaufsliste steht. 

#10 keine Coupons oder Punkte sammeln

Viele von uns kennen Coupons oder die Punktesammel-Aktionen. Ich habe früher immer sehr oft darauf geachtet, was wie viele Punkte gibt und habe auch viele Coupons gesammelt. Die Punkte kann man dann durch Produkte eintauschen. Wir haben es einmal geschafft, die Punkte durch einen Radio einzutauschen. Aber so toll war der dann nicht. Und die Punkte waren dann auch weg. 

Wir haben mittlerweile unsere Punktesammel-Karten gekündigt und schneiden keine Coupons mehr aus Zeitungen heraus. Weil wenn wir etwas Neues brauchen, kaufen wir es sowieso. Denn wenn man mehr darauf achtet, nur das einzukaufen, was man wirklich braucht, spart man automatisch Geld.

Es gibt also viele Möglichkeiten, sich von unliebsamer Werbung zu trennen oder auch zukünftig zu umgehen und zu vermeiden.

Welche dieser Tipps hast Du bereits angewendet? Und hast Du noch weitere Tipps zur Vermeidung von Werbung? Ich freue mich sehr über Deinen Kommentar!

Hab einen wundervollen Tag und bis zum nächsten Mal!

Deine Caro

Video zum Beitrag (Youtube: saltypeanut)

Ein Kommentar zu „Werbung im Alltag effektiv vermeiden – 10 Tipps für einen werbefreien Alltag

  1. Hallo,

    wir haben hier erfolgreich so gut wie alle Werbung verbannt. Es ist so viel weniger Stress! Das ist so klasse. Es fällt mir immer besonders bei meiner Schwiegermutter auf, wo noch normales Fernsehprogramm läuft und sich die Kataloge und Flyer auf dem Fernsehtisch stapeln. Das will ich nicht wieder zurückhaben!

    Liebe Grüße von Annika

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